Donnerstag, 22. Januar 2009

Sich selbst schlagen und auslachen zugleich wollen

Heute hat sich wieder einmal so eine typische Patrice-Situation ereignet:
Ich bin zur Post gegangen und habe mir mein Paket abgeholt, in dem eine tolle, heiß erwartete Schallplatte steckte ("Sam Ragga Band feat. Jan Delay - Die Welt steht still"). Damit bin ich dann also richtig gut drauf zu Lucca, wir haben die Platte aufgelegt und ich habe voller Freude festgestellt und damit geprahlt, dass sich die Platte sowie die Hülle in einem makellosen 1A-wie neu-Zustand befindet. Keine Kratzer, keine abgenutzten Ecken im Cover, geschweige denn Knicke.
Augenblicke später stampfe ich mit meiner Faust versehentlich in das schöne, auf dem Bett liegende Plattencover. Gut, nicht soo dramatisch, dennoch nicht mehr 1A-wie neu, somit sehr ärgerlich. Aber eigentlich konnte ich nichts als lachen.
So wie damals, als ich am Rechner saß, meine Katze vorbeigeschlendert ist, ich mit dämlicher Stimme "Katzeee!" gesagt habe, um aufzustehen, um sie zu streicheln, dabei aber volles Rohr auf den Scanner getreten bin und den so zerschmettert habe. Konnte ich mich eigentlich auch nicht wirklich aufregen.
Ich halte es da mehr so wie Bobby McFerrin. Wobei, es gibt auch Grenzen. Aber bis zu einem gewissen Grade sehr humoristisch. Womit wir wieder auf die Tatsache zurückkämen, dass das Zerstören von Gegenständen erheiternde Wirkungen hat (s. ein paar Blogeinträge zuvor).

So, ich verabschiede mich,

Frieden.

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